Jugend und die wichtigste Verbindung beim Angeln - der Knoten

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Erstellt am Sonntag, 23. April 2017 Geschrieben von Matthias Gebehenne
Jugend und die wichtigste Verbindung beim Angeln - der Knoten

Im März 2017 widmete sich die Jugendabteilung des SFV nach dem Streamerbinden einer der bedeutsamsten Fragen des Angelns: dem Binden von Knoten. Wer rechtzeitig lernt, die korrekte Verbindung von Schnur und Haken oder Ösen und anderen Befestigungspunkten herzustellen, wird eher mit anglerischem Erfolg rechnen dürfen als andere. Eins der wichtigsten Details der Angelei wird manchmal unterschätzt und dann passiert das, was man mit "Schnurbruch" fehlerhaft umschreibt. Denn meistens hapert es an nicht sorgfältig gebundenen Knoten, dass der Fisch abreißt und mit dem Köder verschwindet. Folge ist dann, dass der ersehnte Fang damit verendet. Zur Waldgerechtigkeit gehört somit auch eine gründliche Vorbereitung, bevor die Rute beziehungsweise der Köder ausgeworfen wird. Jonas Steinberg und Patrick Wilczek unterstützten deshalb eine Handvoll Jugendlicher an einem kalten Märzabend mit einer kleinen Einweisung in die wichtigsten Knoten. Die Firma Stroft spendete dazu ein paar Heftchen und Muster zur Anleitung. Vermittelt wurden zunächst Clinch-, Albright -, Grinner- und der sogenannte No Knot-Knoten. Dabei traten dann auch Fragen auf wie "Wieso ist der Haken eigentlich so schräg?" und zielte damit auf die geschränkte Form eines Hakens ab. "Die Schränkung sorgt dafür, dass der Haken beim Biss besser im Fischmaul hängen bleibt", erläuterte Jonas Steinberg, indem er das "Eisen" zur Veranschaulichung über seine Hand zog. Prompt bohrte sich die Spitze bald leicht zum Erstaunen von Luke (12) in die Haut. "Wow!", entfuhr es Luke, sichtlich beeindruckt. Auch der Haarknoten wurde gebunden und erklärt; die Finesse liegt darin, dass ein Karpfen, der auf ein Boilie, geknüpft am Haar, besser am darüber befindlichen Haken greift. Simpel, aber effektiv. Am Ende des Abends war allen klar, dass ein guter Knoten für besseren Halt, Fischfangerfolg und waidgerechten Umgang mit den Fischen sorgt. Damit kann es losgehen mit der Angelei, wenn Schonzeiten und bessere Temperaturen das Fischen im Laufe des Frühjahres zulassen.

 

Bilder dazu gibt es hier

 

Text und Bilder: Frank Schlaak (Pressewart)

In 2 Stunden zum Hechtstreamer

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Erstellt am Freitag, 17. Februar 2017 Geschrieben von Matthias Gebehenne

In zwei Stunden zum Hechtstreamer!

Die Jugendabteilung des SFV Hagen, Herdecke hatte am Mittwochabend zwei erfahrene Fliegenbinder zu Gast: Horst und Axel Puzicha, die nicht nur binden, sondern auch „die Fliege“ werfen können.
Ehrgeiziges Ziel war es, in knapp zwei Stunden mit den Kindern und Jugendlichen einen Kunstköder zu fertigen, der Raubfische fangen soll. Eben einen sogenannten Hechtstreamer.
Sylwia Wilczek, die den Jugendbereich zurzeit verantwortet, und sieben Teilne...hmer aus dem Jugendbereich versammelten sich rund um den Tisch im Keller in den Jugendräumen des Vereinshauses.

Die wichtigsten Materialien wie Haken, Fiber sowie Scheren, Kämme, Pinzetten, Zahnbürsten wurden flugs verteilt sowie Bindestöcke auf den Plätzen eingerichtet
„Wozu eine Zahnbürste?“, fragte einer der jungen Binder. „Damit werden die Kunstfasern, das Fiber, der Lockkörper gekämmt“, so Horst Puzicha, der am Bindestock zudem zeigte, in welche Richtung „frisiert“ wird: „Immer zum Hakenöhr!“, so die Anweisung des kundigen Anleiters.

Mit großer Konzentration folgten alle den Hinweisen, die Horst und Axel am fortgeschrittenen Abend gaben. Einigen war anzumerken, dass sie bereits einen langen Schultag hinter sich hatten. Dennoch hielten die „Fliegenjünger“ tapfer durch, wollten doch alle am Ende einen selbstgemachten Köder vorweisen, der auch noch Fische fängt.

Anspruchsvoll aber effektiv ist so manche Knotentechnik. So wurde der „halbe Schlag“ vermittelt, mit dem sich zum Beispiel Boote an der Reling befestigen lassen, der jedoch auch zum Fixieren des Garns vor der Hakenöse bestens geeignet ist. Dazu wird eine Kugelschreiberhülse verwendet, die gewissermaßen die Knotenschlaufe auf den Streamer befördert. Klingt kompliziert? Ist es auch! Beherrscht man aber diese Technik, erhält man bestmögliche Wicklungen.

Nach den Knoten wurde wieder unter Einsatz der Zahnbürste gekämmt, was das Zeug hält. Allmählich nahmen die Kunstköder eine Form an, bei der man sich ganz gut vorstellen konnte, dass sie ein Fischchen imitieren sollen.
Auf diesen Schritt folgten weitere Wicklungen rund um den Haken, ein Knoten hie und da, erneutes Kämmen, um schließlich zum Finale zu gelangen: Augen mussten noch aufgeklebt werden!
„Die künstlichen Augen sind für die Raubfische zusätzliche Reize, auf die Hecht und Barsch reagieren. Außerdem stellen sie Fixpunkte dar, an denen sich die Räuber orientieren“, erläuterte Axel Puzicha.

Nach 120 Minuten war es dann soweit: stolz präsentierten alle am Tisch versammelten Teilnehmer ihr Handwerk – das kann sich tatsächlich sehen lassen! Die Bilderstrecke gibt einen Eindruck des intensiven Abends wieder.

Horst Puzicha sorgte mit einer Ankündigung für eine finale Überraschung: “Wenn die Forellensaison (15. März 2017) eröffnet wird, lade ich alle Teilnehmer dieses Abends zur kostenlosen Einweisung in das Fliegenwerfen auf der Wiese nebenan ein.“
Na, wenn das nicht mal ein verlockendes Angebot ist!

 

Bilder gibt es hier

 

Text und Bilder: Frank Schlaak (Pressewart)

Lennereinigung durch unsere Jugend

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Erstellt am Freitag, 03. Juni 2016 Geschrieben von Matthias Gebehenne

Die Jugend räumt auf : Lenne-Reinigungsaktion des Sportfischervereins Hagen, Herdecke und Umgegend e.V.

Am 09.04.2016 zog es die Jugendabteilung an die Ufer der Lenne und in den Fluss, um den Unrat zu entfernen, der sich über den Winter angesammelt hatte. Wie immer nach den höheren Wasserpegeln zeigt sich beim Ablaufen des Flusses, was in der Uferböschung hängen geblieben ist. Zudem gibt das klare Wasser den Blick frei auf das, was stromabwärts gespült worden und am Grund der... Lenne „gestrandet“ ist. Und das war im frühen April eine ganze Menge!

11 Jugendliche und sieben erwachsene Mitglieder des Vereins machten sich am Samstagmorgen geschlossen an die Arbeit und zerrten innerhalb von drei Stunden eine Sprinter-Ladung Abfall aus dem Fluss bzw. aus dem Uferbereich.
„Mensch, was hier alles in der Lenne entsorgt wird. Unglaublich!“, ereiferte sich einer der Jugendlichen, die gerade einen Stromverteilerkasten von Radio Unna vom Randbereich stemmten.
Reifen, Felgen, Erdkabel, Netzrollen, diverse Bretter und Metallteile fielen in viele eifrige Hände. Der Aufräum-Trupp sammelte zudem 21 Säcke Müll und führte den gebündelten Zivilisationsabfall der ordnungsgemäßen Entsorgung zu. Die HEB leistete hier erneut Unterstützung und fuhr den Schrott danach ab.

Horst Puzicha, ein „alter Hase“ des Vereins, der gerade zum selben Zeitpunkt in Sachen Fischereikontrolle an der Lenne unterwegs war, zeigte sich sehr angetan vom Umweltengagement der jungen Angler: „Fantastisch, was die Jungs geleistet haben. Das ist tolle Vereinsarbeit!“.
Zwei Angler, die auf der Spitze der Landzunge ansaßen, waren ebenfalls beeindruckt und hoben anerkennend die Daumen.

Nach dem Aufräumen spendierte Jugendleiter Björn Imming einen kleinen, kräftigenden Imbiss. „Die Jungs waren top motiviert, arbeiteten gewissenhaft und nahezu pingelig. Da musste gar nicht weiter angeleitet werden.“, bilanzierte er zufrieden gegen Mittag. „Die Jungs haben über drei Stunden intensiv gearbeitet-bestens!“, lobte auch Lars Dörnbach, der die Jugendarbeit beim SFV mit gestaltet.

Und wie Jugendliche ebenso sind, vor allem dann wenn sie zu einem Angelverein gehören, war danach noch genügend Energie vorhanden, um sich zum Ausklang des Samstags eines der besten Hobbys zu widmen – der Angelfischerei!

Mit einem solchen Nachwuchs muss man sich um die Zukunft keine Sorgen machen.

Bleibt noch zu erwähnen, dass im Uferbereich noch ein alter Stacheldrahtzaun des Bauern fest verankert ist, der nur von Profis entfernt werden könnte und sollte. Sonst bleibt dieser eine Sammelstelle für weiteren Unrat, birgt ein Verletzungsrisiko für alle, die sich im Uferbereich bewegen und gefährdet möglicherweise auch Wild.

 

Text: Frank Schlaak

 

Bilder dazu hier:

Lennereinigung der Jugend 2016

Jugend CAN NRW 2016

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Erstellt am Freitag, 09. Dezember 2016 Geschrieben von Matthias Gebehenne

In diesemJahr waren wir Gastgeber der CAN-Veranstaltung des Fischereiverbandes NRW, Manuel Szykowny, Referent für Öffentlichkeitsarbeit beim Fischereiverband NRW hat dazu einen sehr schönen Bericht verfasst.

 

 

CAN 2016 Teil 1

CAN 2016 Teil 2

 

Anangeln in Papenberg

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Erstellt am Freitag, 03. Juni 2016 Geschrieben von Matthias Gebehenne

Anangeln im Frühjahr 2016

Endlich raus zum Angeln – das dachten wohl alle, als der SFV Hagen, Herdecke zum Anangeln am 2. April rief. Dem Ruf zu Gemeinschaftsfischen an der Forellenanlagen Papenberg in Schwerte folgten nicht nur viele, sie folgten dem Aufruf auch schnell: in Windeseile waren alle Plätze gebucht. Sold out nach nur kurzer Zeit hatte die Geschäftsstelle zu vermelden, als noch weitere Anfragen dazu eingingen.

Wie in den letzten Jahren zogen so Jugendliche und Senioren gemeinsam in aller Herrgottsfrühe an die gepflegte Teichanlage, um ab 06:00 Uhr morgens die Ruten ans Wasser zu legen. Und wie so oft, war der Wettergott gnädig und sorgte nach einer kühlen, aber sonnigen Startphase für mildes und angenehmes wetter. Ab acht Uhr war dann für einige T-Shirt angesagt, während andere noch im Fleecepulli auf der Schattenseite gut beraten waren, dort war es nämlich noch richtig frisch.
Zwar war der Winter mild, aber der März war lange kalt. Die Forsythien standen noch nicht im knalligen Frühjahrsgelb, und auch die Amphibien wie Kröten, Molche und anderen waren noch nicht auf Wanderschaft. Umso größer war die Sehnsucht der angelbegeisterten Vereinsmitglieder an diesem Morgen nach einer Zeit klangen Wartens ans Wasser zu kommen.

Morgens wurden 60 Kilo Forellen besetzt, und - anders als im Oktober 2015 - , bissen die mit gesegneten Appetit auf alles, was die Petrijünger ihnen anboten: Maden, Bienenmaden, Würmer; Kunstteig, angeboten über Sbirolinos, manche verfeinerten ihre ausgeklügelten Montagen noch mit Spinnerblättchen und künstliche Fliegen. Aber egal was ins Wasser befördert wurde – alles war erfolgreich, weil die Fische eben hungrig waren. Um halb neun war der „Spuk“ dann beendet und alle freuten sich über volle Kisten Fischbehälter. Diejenigen, die noch nicht wirklich erfolgreich waren, warteten auf den zweiten Besatz, der nach dem mittäglichen Grillen erfolgen sollte. Bis dahin verkürzte das Fachsimpeln über die effektivsten Montagen die Zeit.

Nach dem herzhaften Mittagsimbiss ging es dann in Hälfte zwei, der folgend Besatz sorgte für weitere 30 Kilo Zuchtforelle. Auch hier gab es, teichtypisch, eine recht kurze aber intensive Beißphase: Bis um halb drei „rappelte“ es an allen Ruten. Herbert, in den letzten Jahren nicht ganz so erfolgreich, zählte zum Schluss über 12 gut gewachsene Forellen in seiner Kühlbox: „Das hat sich doch mal richtig gelohnt! Im letzten Jahr war es ja nicht so gut, dieses Mal umso besser. So ist das beim Angeln!“, sagte er, bevor er sich kurz drauf zum Heimspiel der Borussia nach Dortmund davon machte.

Sowohl die Senioren als auch die Junioren waren mit dem Verlauf des Tages sehr zufrieden – der Folgetermin im Oktober darf also kommen und wird insgeheim schon erwartet. Wenn der beginnende Herbst dann hält, was der Frühling verspricht, werden alle viel Spaß haben und einen tollen Tag zum Kehraus erleben. Bis dahin ist aber noch viel Zeit und weitere Abenteuer während der noch jungen Angelsaison gilt es von nun an zu erleben.

Ihnen und euch eine tolle Zeit am Wasser!

 

Text und Bilder: Frank Schlaak (Pressewart)

 

Bilder zu der Aktion gibt es hier:

Papenberg 1 2016

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Sportfischerei-Verein

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