Sportfischereiverein Hagen, Herdecke und Umgegend e.V.

Aktuelles

Fischerprüfung im EN-Kreis

Die nächsten Fischerprüfungen im Ennepe-Ruhr-Kreis finden am Montag, den 02.11.2026 (theoretischer Teil) und am 07.11.2026 (praktischer Teil) im Kreishaus in Schwelm statt.



Die Teilnehmerzahl ist auf 80 Prüflinge begrenzt. Aus diesem Grund können nur die ersten 80 Bewerber zur Prüfung zugelassen werden.

Anträge auf Zulassung zur Fischerprüfung können ausschließlich online über das Internetportal des Ennepe-Ruhr-Kreises gestellt werden.

Die Anmeldefrist endet am 04. Oktober 2026.

Die Prüfungsgebühr beträgt 50 € für die gesamte Fischerprüfung und 30 €, wenn bereits der schriftliche Teil der Prüfung bestanden wurde und nur noch der praktische Teil abgelegt werden muss.


Fischerfest mit Trödelmarkt

Wir feiern wieder unser traditionelles Fischerfest mit Trödelmarkt rund um unser Vereinsheim am Vorhaller Weg 2 in Herdecke, direkt am Ufer der Ruhr. Neben Infos über die Angelkunst, eine Hüpfburg und Kinderschminken für die Kids, warten allerlei Leckereien vom Grill und der Kuchentheke auf Euch. Natürlich gibt es auch wieder unsere berühmten frisch geräucherten Forellen. Neben alkoholfreien Getränken und Bier vom Fass, servieren wir auch wieder unsere leckeren Cocktails.

Anfragen für einen Standplatz zum Trödeln bitte nur per mail an kontakt@sfv-hagen-herdecke.de

Wir machen Urlaub

Wir machen Urlaub!

Die Geschäftsstelle ist heute das letzte Mal in den Sommerferien geöffnet.
Ab dem 9. September sind wir wieder für Euch da.
Wichtige Anliegen könnt ihr natürlich weiterhin per Email klären.
Wir wünschen allen Mitgliedern und Freunden eine entspannte Zeit.

Weitergehende Informationen zu Sauerstoffgehalt und Wassertemperatur

Hier nun weitergehende Informationen:

Wassertemperatur und Sauerstoffgehalt in der unteren Ruhr bei Mülheim:

Messstelle MH-Kahlenberg: https://undine.bafg.de/rhein/guetemessstellen/rhein_mst_muelheim_kahl.html

Die Daten von heute:

Aktuell, sieht es für die Hechte gar nicht so schlecht aus. Die Situation kann sich bei steigender Wassertemperatur wieder sehr schnell verschärfen.

Hier die Infos von Gemini generiert:

Größere Hechte sind ausgeprägte Kalt- bis Kühlwasserfische und reagieren aufgrund ihres Verhältnisses von Körpervolumen zu Kiemenoberfläche deutlich empfindlicher auf Hitze und Sauerstoffmangel als kleinere Artgenossen.

1. Wassertemperatur

  • Wohlfühlbereich: 14 bis 20 °C (optimaler Stoffwechsel und aktive Fressphasen).
  • Beginnender Hitzestress: Ab 21 bis 22 °C.
  • Starker Stress / Inaktivität: Ab 23 bis 25 °C stellen Großhechte die Nahrungsaufnahme weitgehend ein, ziehen sich in kältere Tiefenschichten oder Grundquellen zurück und verharren im Energiesparmodus.
  • Kritische/Kritisch-Tödliche Grenze: Ab dauerhaft 26 bis 28 °C denaturieren Proteinstrukturen, und der Fisch erleidet tödliches Organversagen.

Wichtig für Angler: Bei Wassertemperaturen ab ca. 21–22 °C droht bei gefangenen Großhechten nach dem Drill das sogenannte Post-Release-Fischsterben. Der Fisch erholt sich durch die Kombination aus Erschöpfung, Milchsäureaufbau und geringerem Sauerstoffgehalt im warmen Wasser oft nicht mehr.

2. Sauerstoffgehalt (Gelöster Sauerstoff)

  • Optimum: > 7 bis 8 mg/l (Sauerstoffsättigung).
  • Beginnender Stress: Unter 5 bis 6 mg/l reduzieren Großhechte ihre Bewegung und Jagdaktivität.
  • Starker Stress: Unter 4 mg/l zeigen Fische deutliche Notanzeichen (vermehrte Kiemenbewegung, Flucht in sauerstoffreichere/strömende Zonen).
  • Kritischer Grenzwert / Todeszone: Unter 2 bis 3 mg/l stellen Hechte das Fressen komplett ein und geraten bei geringster Belastung in akute Erstickungsnot.

Da wärmeres Wasser physikalisch bedingt weniger Sauerstoff binden kann, treten beide Stressfaktoren im Hochsommer meist gemeinsam auf.

Wir empfehlen dringend, regelmäßig die Daten in Mülheim  abzurufen und dann verantwortungsvoll zu reagieren.

Der einfachste Weg ist, der gemeinsamen Empfehlung des Ruhrverbandes und der Ruhrfischereigenossenschaft zu folgen. 

Quelle: Stefan Jäger (Ruhrfischereigenossenschaft)

Hohe Wassertemperaturen: Bitte das Angeln von Raubfischen temporär einstellen

Ruhrfischereigenossenschaft und Ruhrverband rufen gemeinsam zum Angelverzicht auf
Aufgrund der weiterhin außergewöhnlich hohen Wassertemperaturen kommt es in den Gewässern der
Ruhrfischereigenossenschaft und insbesondere in den Stauseen der unteren Ruhr derzeit vermehrt zu
Fischsterben. Davon betroffen sind vor allem große Raubfische wie etwa Hechte.
Der Geschäftsführer der Ruhrfischereigenossenschaft, Stefan Jäger, und der Fischereiexperte des
Ruhrverbands, Markus Kühlmann, appellieren daher gemeinsam an alle Anglerinnen und Angler, das
Angeln auf Raubfische vorübergehend komplett einzustellen, bis sich die Wassertemperaturen mit dem
Einsetzen kühlerer Witterung wieder normalisiert haben.
„Mit steigenden Wassertemperaturen sinkt der Sauerstoffgehalt im Gewässer drastisch, während der
Stoffwechsel der Fische gleichzeitig auf Hochtouren läuft“, erklärt Markus Kühlmann den Grund für diesen
eindringlichen Appell. „Diese Kombination setzt die Tiere bereits unter extremen Stress, so dass jede
zusätzliche Belastung – wie etwa der Drill beim Angeln – für die geschwächten Raubfische tödlich enden
kann.“
Selbst wenn untermaßige oder geschonte Fische vorsichtig zurückgesetzt würden, verringere der
Angelstress ihre Überlebenschancen, ergänzt Stefan Jäger und bittet daher darum: „Seien Sie
verantwortungsvoll, haben Sie Geduld bis zur Abkühlung. Sobald sich die Wetterlage entspannt und die
Wassertemperaturen sinken, kann das Angeln auf Raubfische wieder ohne zusätzlichen Stress für die
Tiere ausgeübt werden.“

Und wenn Sie wissen möchten, wie warm die Ruhr ist:

https://www.hochwasserportal.nrw/webpublic/index.html#/overview/Wassertemperatur?period=P7D&filter=%7B%7D

Quelle: Ruhrverband

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